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Dächer mit einem Gefälle von bis zu 5° (8,75 %), die anstelle einer Dachdeckung eine Dachabdichtung haben, werden als Flachdächer bezeichnet. Flachdächer ohne Gefälle, sog. Nulldächer, werden meist dann gewählt, wenn Planungs- und Ausführungskosten eingespart und es sich um Dächer untergeordneter Bauten handelt, entsprechend werden Flachdächer mit Gefälle meist bei höherwertigen Gebäuden gewählt.

Obwohl grundsätzlich schadensanfälliger, sind Nulldächer bei sorgfältiger Ausführung ebenfalls über die geplante Standzeit dicht und schadensfrei. Auffällig an gefällelosen Flachdächern ist vielfach die ausgeprägte Standwasserbildung, die dem Hauseigentümer dann auch Anlass zu der Sorge gibt, ob das Dach tatsächlich dicht ist. Eine einzige undichte Stelle kann dazu führen, dass das gesamte Dach durchnässt wird. Und die Fehlersuche wird sich äußerst schwierig gestalten, da die Schadstelle meist nicht offensichtlich ist. Daher sind sorgfältige Planung und Arbeitsausführung die entscheidenden Voraussetzungen für ein dauerhaft dichtes Nulldach. Bei einer leichten Standwasserbildung auf diesen Dächern ist nicht unbedingt von einem Planungs- oder Herstellungsmangel auszugehen, sofern die entsprechenden Regelwerke beachtet wurden.

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