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Metropole Ruhr. Beim Regionalverband Ruhr (RVR) in Essen wird eine Geschäftsstelle für die "Schlichtungsstelle Bergschäden in NRW" aufgebaut. Die neue Einrichtung soll Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sein, die vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Bergbau den Versuch einer gütlichen Einigung im Rahmen eines Schlichtungsverfahrens anstreben. Die Verbandsversammlung des RVR hat die Einrichtung der Geschäftsstelle für "Schlichtungsstelle Bergschäden in NRW" in der vergangenen Sitzung (12. Januar) einstimmig beschlossen. Das NRW-Wirtschaftsministerium, die Ruhrkohle AG und die Interessenvertretung der Bergbaugeschädigten hatten den Regionalverband Ruhr gebeten, der Einrichtung einer Geschäftsstelle zuzustimmen. Für den Haushalt des RVR entstehen keine zusätzlichen Kosten, da der Bergbau die Einrichtung und den Betrieb der Geschäftsstelle übernehmen wird. Die Geschäftsstelle wird ab Mitte Februar 2009 Anträge von Bergbaugeschädigten entgegennehmen können. Eine ähnliche Einrichtung gibt es bereits im Saarland. Die Schlichtungsstelle besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern.

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