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Geo-Informationssystem NRW

Seit Dezember 2009 steht im Internet unter www.gdu.nrw.de ein Informationssystem der Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung Bergbau und Energie in NRW sowie des Geologischen Dienstes NRW mit dem Titel „Gefährdungspotenziale des Untergrundes in Nordrhein-Westfalen“ zur Verfügung, in dem Hinweise auf die regionale Verbreitung von bergbaubedingten Tagesbrüchen, verlassenen Tagesöffnungen und Gebieten des oberflächennahen bzw. des tagesnahen Bergbaus enthalten sind. Das im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes entwickelte Auskunftssystem ist an private und öffentliche Bauherren, Grundstückseigentümer und die von ihnen Bevollmächtigten, Ingenieurbüros und Architekten gerichtet, die sich einen Überblick über örtliche Problemzonen verschaffen möchten.

Rheinland - RWE Power AG

Podiumsdiskussion vom 29.05.2009 in Elsdorf, Neu-Etzweiler
Seit 1987 besonderes
VBHG-Engagement im Rheinland

Die Schadensprüfung und Bergschadensregulierung im rheinischen Revier folgt sachbedingt anderen „Gesetzen“, als dies in Steinkohlerevieren der Fall ist. In diesem Zusammenhang nahm der VBHG auf Einladung einer regionalen Initiative (Netzwerk Bergschäden) an einer Podiumsdiskussion in Elsdorf teil – Leitthema der Veranstalter: mehr Transparenz wagen.

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50 Jahre VBHG

50 Jahre VBHG - 50 Jahre sachverständige Tätigkeit für das bergbaubetroffene Haus- und Grundeigentum Am 1. Oktober 1959 hat sich wohl keines der Gründungsmitglieder überlegt, wie es mit dem Verband im Jahre 2009 aussehen würde. Im Vordergrund stand damals die schlichte Überlegung, wie es mit der seit 1910 existierenden Bergschädenversicherung für Haus- und Grundeigentümer weiter­gehen sollte. Das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen wollte der Versicherung die bisherige Sachverständigen-Tätigkeit untersagen.

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Informationen zur Eigenheimzulage

Die Eigenheimzulage wird ab dem 1.1.2006 entfallen. Haus & Grund rät von überstürzten Käufen  ab. Wer jedoch schon ernsthaft über Wohneigentum nachgedacht hat, sollte nach intensiver  Prüfung des Objektes die bevorstehende Abschaffung der Zulage berücksichtigen und sich zügig entscheiden. Entscheidend für die Bewilligung der Eigenheimzulage sind folgende Rahmenbedingungen: Termine als Voraussetzung für die Beteilligung:
Bei Kauf einer Wohnung oder eines Hauses ist der Abschluss des notariellen Kaufvertrages noch im Jahr 2005 erforderlich. Für Bauherren gilt: Sofern je nach Erforderlichkeit der Bauantrag oder die Bauunterlagen noch in diesem Jahr eingereicht wird, besteht bei Einhaltung der Einkommensgrenzen und anderen Voraussetzungen, noch ein Anspruch auf die Eigenheimzulage. So  haben auch derzeit noch planende Bauherren eine Chance, die Eigenheimzulage zu bekommen, wenn sie die Planung zügig zum Abschluss bringen und vor dem 1.1.2006 einreichen.

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Bergbaubedingte Erschütterungen – Prozessfortgang

Landgericht Saarbrücken, zum Fortgang des Rechtsstreits um einen sog. nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruch nach § 906 Abs. 2 BGB aus Anlass bergbaubedingter Erschütterungen

Auf dieser Website und in VBHG informiert ist bereits des Öfteren über einen Rechtsstreit berichtet worden, im Rahmen dessen ein saarländischer Grundeigentümer unabhängig vom Eintritt gebäudebezogener Bergschäden eine Art Entschädigungsanspruch „allein“ aus der zurückliegenden Hinnahme diverser bergbaubedingter Erschütterungsereignisse herleitet. Unter dem 19.09.2008 hatte der Bundesgerichtshof (V ZR 28/08) dazu das zunächst klageabweisende Urteil des LG Saarbrücken aufgehoben, die maßgebende Grundsatz(rechts)frage im Sinne des Grundeigentümers beantwortet und den Rechtsstreit zur weiteren Sachverhaltsaufklärung und erneuten Urteilung dann an das LG Saarbrücken rückverwiesen. Nähere Einzelheiten können in den archivierten Artikeln nachgelesen werden.

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Haltern am See: VBHG-Informationsabend

Das Bergschadensthema ist für die Halterner Bürger nach wie vor aktuell. Auf der gut besuchten Informationsveranstaltung des VBHG im Hotel „Haus Teltrop“ in Haltern-Lippramsdorf standen Dipl.-Ing. Stefan Arens, Ass. jur. Ronald Grätsch, Markscheider Dipl.-Ing. Volker Baglikow und Dipl.-Betriebswirt Meinolf Flesch Rede und Antwort. Zunächst referierte R. Grätsch über einige Aspekte des Bergrechts und wichtige Bestandteile des Bundesberggesetzes (BBergG) wie Verjährung und die sog. Bergschadensvermutung.

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Erneut Erdbeben im Rheinland

Am Samstag, dem 22.05.2004 sind viele Menschen im südlichen Rheinland unsanft geweckt worden. Ein Erdbeben der Stärke 3,7 auf der Richter-Skala war die Ursache. Der Schwerpunkt des Bebens lag nördlich von Koblenz. Zu spüren war das Beben nach den Angaben der Erdbebenstation Bensberg auch im niederrheinischen Braunkohlegebiet. Es handelte sich um ein relativ flaches Beben, das daher einen weiten Umkreis erschüttert hat. Schäden sind bisher nicht bekannt. Viele Bewohner des Braunkohlegebietes könnten vermuten, dass das Beben auf die Grundwasserabsenkung der RWE Power AG (früher Rheinbraun AG) zurückzuführen sei. Der bei Neuwied liegende Schwerpunkt des Bebens lässt aber einen derartigen Zusammenhang ausschließen. Zum Vergleich sei erwähnt, dass das "Roermond-Beben" vom 13.04.1992 mit einer Stärke von 5,9 auf der Richter-Skala das stärkste Beben seit mehreren 100 Jahren in diesem Raum war.

Gründung - Baugrund - Grundwasser

Die Gründung eines Objektes ist stets den lokalen Grundwasserverhältnissen anzupassen. In einem Aufsatz des VBHG-Markscheiders Volker Baglikow, der in der Ausgabe 03.06.2004, in der Fachzeitschrift GuG, Grundstücksmarkt und Grundstückswert, veröffentlicht wurde, werden am Beispiel der Region Rheinland verschiedene Probleme vorgestellt, die aus den großräumigen Sümpfungsmaßnahmen im Rahmen der Braunkohlengewinnung, der industriellen, öffentlichen und privaten Nutzung von Grundwasser und den natürlichen Grundwasserstandsänderungen resultieren können.

Jubiläum: 300. Veröffentlichung

Mit der Ausgabe 1/2006 der VBHG-Mitgliederinformation VBHGinformiert wurde die 300.Veröffentlichung von Mitarbeitern des Verbandes registriert. Die Veröffentlichungen erfolgten nicht nur in diesem Medium, sondern auch in Fachzeitschriften wie GuG (Grundstücksmarkt und Grundstückswert), ZfB (Zeitschrift für Bergrecht), Das Markscheidewesen, DS (Der Sachverständige), DWW (Deutsche Wohnungswirtschaft), in verschiedenen Publikationen der Haus&Grund-Presse sowie in Tageszeitungen. Hervorzuheben sind die Fachbücher "Bewertung von Bergschäden und Setzungsschäden an Gebäuden" von Dipl.-Ing. Johannes Schürken und das Handbuch "Umbau, Instandsetzung, Modernisierung" mit Aufsätzen von VBHG-Mitarbeitern. Die Veröffentlichungen behandeln Themen zum Bergrecht und Schadenersatz, zum technischen und merkantilen Minderwert, zu verschiedenen bau- und bergbautechnischen Bereichen u.a.m.

Hamm: VBHG informiert Heidhof-Siedler

Im Bereich der Heidhof-Siedlung in Hamm-Herringen wird es auch weiterhin Kohleabbau und damit verbunden Auswirkungen auf die Erdoberfläche geben. VBHG-Markscheider Volker Baglikow und Dipl.-Ing. Jürgen Jaskulski informierten am 17. 02.2006 die Siedler in der Kultur- und Begegnungsstätte "Alter Bauhof" über Folgen bergbaulicher Aktivitäten. Anhand von Übersichtskarten und Abbauplänen stellte Markscheider Baglikow die bergbauliche Situation dar, Dipl.-Ing. Jaskulski erläuterte Zerrungen und Pressungen sowie Ursachen für schiefgestellte Gebäude in bergbaulichen Einwirkungsbereichen.

Dorsten: Vernässung landwirtschaftlicher Flächen

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Im Bereich südlich von Dorsten-Altendorf-Ulfkotte ist es zu erheblichen Vernässungen landwirtschaftlicher Nutzflächen gekommen. Neben den durch den untertägigen Abbau verursachten Senkungen dürften die Regenfälle der vergangenen Tage zur Verschlimmerung der Situation beigetragen haben. Dabei ist ein Anstieg des Grundwasserspiegels als auch der Pegelstände der regionalen Bachläufe festzustellen. Der Lippeverband hat im Auftrag der Deutschen Steinkohle AG bereits erste Maßnahmen eingeleitet, um das Hochwasser des Erdbaches einzudämmen. Südlich des Gildenwegs wurde im Bereich eines Durchlasses eine Pumpe aufgestellt, um ein Aufstauen des Wassers in diesem Bereich zu vermeiden. Das abgepumpte Wasser wird flussabwärts wieder in den Erdbach eingeleitet. Durch diese Maßnahme in Verbindung mit der Aufweichung des Bodens ist es wiederum zu Errosionen an der Uferböschung gekommen. Mittelfristig ist die Umlegung der Erdbaches geplant, da durch die anhaltenden Senkungen die sog. Vorflut - also ein ausreichendes natürliches Gefälle - nicht mehr gewährleistet ist.

Nalbach: VBHG-Informationsveranstaltung

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Rund 90 Hauseigentümer folgten der Einladung des VBHG, sich am 09.03.2006 in Nalbach über die Folgen untertägigen Kohleabbaus, hier speziell in der Primsmulde, und die Tätigkeit des Verbandes zu informieren. Die Dipl.-Ing. Stefan Arens und Ulrich Körner sowie VBHG-Markscheider Volker Baglikow erläuterten anhand eines fiktiven Falles die Abläufe einer Schadensfestsstellung und -regulierung. Im Anschluss wurden eine Reihe von Einzelfragen beantwortet und weitergehende Aspekte rund um den Kohleabbau erörtert.

VBHG referiert im Ausschuss "Bergbausicherheit"

060324wassenberg_text„Bergschäden nach Beendigung der Grubenwasserhaltung bei der stillgelegten Zeche Sophia-Jacoba“ hieß Tagesordnungspunkt 1 der öffentlichen Sitzung des Ausschusses „Bergbausicherheit“ am 24.03.06 in Wassenberg. Der Ausschuss „Bergbausicherheit“ ist Unterausschuss des Ausschusses „Wirtschaft, Mittelstand und Energie“ des nordrhein-westfälischen Landtages. In Fortführung des früheren Unterausschusses „Grubensicherheit“ fällt ihm seit der konstituierenden Sitzung vom 09.11.05 auch die Thematik der Oberflächensicherheit und damit auch bergbaubedingter Schäden an Grundstücken zu.

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Sitzungen der Verbandsgremien

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„Der VBHG kann erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Beratungsleistungen in den aktiven Bergbaugebieten liegen auf dem Niveau des Vorjahres, in den sog. Stillstandsgebieten war sogar ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Die VBHG-Bauberatung ent wächst den „Kinderschuhen“, sie wird in 2006 verselbstständigt.“ Dieses zusammenfassende Fazit zog Verbandsvorsitzender Jürgen Wibelitz am 6. April 2006 in den Sitzungen der Verbandsgremien. Zuvor waren in einer ausführlichen Pressekonferenz der lokalen und regionalen Presse sowie Rundfunk der Geschäftsbericht 2005 vorgestellt und die Schwerpunkte der Verbandsarbeit erläutert worden.

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Wichtiger Hinweis an unsere Mitglieder

Zur Verbesserung der Zugriffs- und Bearbeitungszeiten pflegen wir den Schriftverkehr in ein EDV-gesteuertes Dokumenten-Management-System ein. Bitte helfen Sie uns, indem Sie auf Ihren Schreiben an uns konsequent die sog. Objekt-Nr. aufnehmen. Sie finden sie regelmäßig in den Betreffangaben unserer Schreiben an Sie. Vielen Dank!

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