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Nalbach: VBHG-Informationsveranstaltung

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Rund 90 Hauseigentümer folgten der Einladung des VBHG, sich am 09.03.2006 in Nalbach über die Folgen untertägigen Kohleabbaus, hier speziell in der Primsmulde, und die Tätigkeit des Verbandes zu informieren. Die Dipl.-Ing. Stefan Arens und Ulrich Körner sowie VBHG-Markscheider Volker Baglikow erläuterten anhand eines fiktiven Falles die Abläufe einer Schadensfestsstellung und -regulierung. Im Anschluss wurden eine Reihe von Einzelfragen beantwortet und weitergehende Aspekte rund um den Kohleabbau erörtert.

VBHG referiert im Ausschuss "Bergbausicherheit"

060324wassenberg_text„Bergschäden nach Beendigung der Grubenwasserhaltung bei der stillgelegten Zeche Sophia-Jacoba“ hieß Tagesordnungspunkt 1 der öffentlichen Sitzung des Ausschusses „Bergbausicherheit“ am 24.03.06 in Wassenberg. Der Ausschuss „Bergbausicherheit“ ist Unterausschuss des Ausschusses „Wirtschaft, Mittelstand und Energie“ des nordrhein-westfälischen Landtages. In Fortführung des früheren Unterausschusses „Grubensicherheit“ fällt ihm seit der konstituierenden Sitzung vom 09.11.05 auch die Thematik der Oberflächensicherheit und damit auch bergbaubedingter Schäden an Grundstücken zu.

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Sitzungen der Verbandsgremien

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„Der VBHG kann erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Beratungsleistungen in den aktiven Bergbaugebieten liegen auf dem Niveau des Vorjahres, in den sog. Stillstandsgebieten war sogar ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Die VBHG-Bauberatung ent wächst den „Kinderschuhen“, sie wird in 2006 verselbstständigt.“ Dieses zusammenfassende Fazit zog Verbandsvorsitzender Jürgen Wibelitz am 6. April 2006 in den Sitzungen der Verbandsgremien. Zuvor waren in einer ausführlichen Pressekonferenz der lokalen und regionalen Presse sowie Rundfunk der Geschäftsbericht 2005 vorgestellt und die Schwerpunkte der Verbandsarbeit erläutert worden.

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IMMO 2006 in Herten

Es war ein kleines Jubiläum zu begehen: Es war die 10. "IMMO", die am Wochenende 20. und 21.05.2006 im Hertener Glashaus stattfand. Selbstverständlich beteiligte sich auch der VBHG als Aussteller der ersten Stunde erneut an dieser Messe rund um die Immobilie.

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Bergschäden und Energie

Auf Einladung derr Siedlergemeinschaft Hamm-Herringen referierten VBHG-Mitarbeiter am 18.05.2006 dort im "Haus Liedtke" über die Entstehung von bergschäden und die aktuelle bergbauliche Situation. Ein weiteres Thema war der Energieausweis für Gebäude. Die Fragen der Zuhörer und die angeregte Diskussion im Anschluss zeigten erneut, dass es gerade zu diesem Thema noch weiterhin Informationsbedarf gibt.

VBHG referiert in der RWTH Aachen

Das 8. Aachener Altlasten- und Bergschadenkundliche Kolloquium (ABK) der RWTH Aachen wurde dem Thema Wasseranstieg im Steinkohlenbergbau gewidmet. Zum Auftakt der jährlichen Veranstaltung, die stets von zahlreichen Vertretern der Bergwerksgesellschaften und der Bergbehörde sowie verschiedener sonstiger Institutionen besucht wird, referierte der VBHG über die Schadensentwicklung im Erkelenzer Steinkohlenrevier nach Beendigung der Grubenwasserhaltung. Weitere Beiträge beschäftigten sich sowohl mit technischen als auch juristischen Aspekten des Wasseranstiegs, die anschließend auch im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter Teilnahme des VBHG-Markscheiders Volker Baglikow angeregt diskutiert wurden.

WDR-Fernsehen berichtet über VBHG-Arbeit

Nach dem TV-Interview anlässlich der Vorstellung der RAG-Bilanz hat der WDR darum gebeten, die praktische Arbeit der VBHG-Sachverständigen exemplarisch vor Ort begleiten zu dürfen. Zusammen mit Dipl.-Ing. Günter Heinz, Leiter der Technischen Abteilung des VBHG, wurde nun eine Reportage über die Hebung eines Mehrfamilienhauses in Bottrop-Kirchhellen erstellt. Die Sendung wird am 26.06.2006 im WDR-Fernsehen in der "Aktuellen Stunde" ausgestrahlt. Das WDR-Team beabsichtigt, diese Hebung und weitere Fälle im Laufe des Sommers zu begleiten, um anschließend einen eigenständigen Bericht hierüber zu erstellen.

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Bottrop: WDR-Fernsehen begleitet VBHG-Sachverständigen

Über mehrere Wochen hat das WDR-Fernsehen immer wieder VBHG-Mitarbeiter Dipl.-Ing. Günter Heinz bei seiner Tätigkeit im Bereich Bottrop-Kirchhellen begleitet und die Arbeit des Bergschadesn-Sachverständigen dokumentiert. Dabei wurden sowohl die technischen Aspekte der Bergschadensregulierung beleuchtet als auch die menschliche Komponente bei den betroffenen Haus- und Grundeigentümern hinterfragt. Der Bericht wird am 05. und 06. 09.2006 in der Sendung "Hier und Heute" des WDR-Fernsehens zu sehen sein.

Düsseldorf: VBHG im Landtags-Ausschuss "Bergbausicherheit"

Am 25.08.2006 nahmen vier Mitarbeiter des Verbandes an einer Sitzung des Unterausschusses „Bergbausicherheit“ im Landtag NRW teil. Thema war die Regulierung von Bergschäden im Kreis Heinsberg, die seit Einstellung der Wasserhaltung im Jahr 1997 durch den Anstieg des Grubenwassers verursacht werden. Die Politik versucht, in dem Spannungsfeld zwischen Bergwerksgesellschaft (EBV/RAG Immobilien) und den Geschädigten zu vermitteln und auf Standards für einen zufrieden stellenden Umgang mit der Problematik hinzuarbeiten. Nachdem der VBHG die Abgeordneten bereits im März vor Ort in Wassenberg über die in der Bergschadenspraxis neu aufgetretene Problematik informiert hat, wurde nun ein offensiverer Umgang mit neuen Schadensmeldungen eingefordert.

Neue Sonderbetriebspläne des Bergwerks Ost

Das Bergwerk Ost plant, im Betriebsbereich Monopol auch nach Beendigung des Abbaues im Flöz Wilhelm weiter abzubauen. So liegen bereits für den Zeitraum ab Juni bzw. Dezember 2007 konkrete Pläne für zwei Bauhöhen im Flöz Röttgersbank vor, die weitere Einwirkungen im Bereich Bergkamen/Overberge und Rünthe verursachen werden.

VBHG informiert in Nalbach

Am 13.09.2006 fand eine Informationsveranstaltung in Form einer Fragestunde im saarländischen Nalbach-Körprich statt. Aus der Diskussion mit den Mitgliedern und Interessenten ergab sich für das VBHG-Team der Eindruck, dass immer noch ein starkes Informationsdefizit im Hinblick auf den Umgang mit dem Bergbau trotz aller Bemühungen auch der örtlichen Interessenverbände vorherrscht, was die Befürchtungen der Einwohner hinsichtlich auftretender Schäden aus dem seit Anfang September 2006 laufenden Kohleabbau in der Primsmulde-Süd nur noch vergrößert.

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Drensteinfurt: VBHG referiert zum Projekt "Donar"

Am 22.09.2006 erfolgte Informationsveranstaltung der Stadt Drensteinfurt zum Rahmenbetriebsplan des geplanten Steinkohlenbergwerkes Donar. Hier ist vorgesehen, im Zeitraum von 2015 bis 2035 Kohleabbau mit Bergsenkungen bis zu 7,50 m zu betreiben. Vor über 200 Besuchern in der Gaststätte „Zum Wildschwein“ stellten zunächst der Leiter des Bauamtes den bisherigen Planungsstand des Bergwerkes sowie der Leiter der Rechtsabteilung die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger in dem Betriebsplanverfahren dar. VBHG-Markscheider Volker Baglikow zeigte anschließend grundsätzliche Zusammenhänge zwischen den zu erwartenden Bergsenkungen und möglichen Folgen an der Tagesoberfläche auf. Schwerpunkt der Ausführungen des VBHG-Markscheiders war die Diskussion der seitens der Bergwerksgesellschaft ausgewiesenen Senkungsprognosen sowie die Möglichkeiten einer messtechnischen Kontrolle der tatsächlichen örtlichen Bodenbewegungen. Anschließend stellte der Bürgermeister Paul Berlage einen von der Stadt entwickelten Forderungskatalog vor, der teilweise bereits erfolgreich mit der Bergwerksgesellschaft diskutiert wurde und nun der Bergbehörde in dem bereits für Oktober angesetzten Scoping-Termin vorgelegt werden soll.

Essen-Heisingen

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Der Ende Oktober gefallene Tagesbruch in Essen-Heisingen resultiert nach aktueller Erkenntnis aus altem tagesnahen Abbau und wurde vermutlich durch langjährige Erosionserscheinungen ausgelöst. Anders als im Bereich des sog. tiefen Bergbaus wurde der Abbau früher teils bis dicht unter das Gelände geführt. I. d. R. sorgen die überlagernden Deckschichten in derartigen Bereichen zwar über lange Zeit für eine ausreichende Standfestigkeit, langfristig wurde jedoch ein Schadenspotenzial aufgebaut, das sich immer wieder auch an der Tagesoberfläche zeigt. Wie seinerzeit in Bochum-Höntrop, so vertritt der VBHG nun auch die betroffenen Eigentümer in Heisingen. Ziel der laufenden Sicherungsmaßnahmen ist, die betroffenen Wohngebäude bis Weihnachten wieder bewohnbar zu machen.

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